PRESSEMITTEILUNGEN
Genf/New York, 26. Januar 2007 - Der Abschluss eines sechsjährigen Entschädigungsprogramms für Opfer von Nazi-Verfolgung hat gezeigt, dass es nie zu spät ist, vergangenes Unrecht anzuerkennen und wiedergutzumachen, sagt die Internationale Organisation für Migration (IOM) anlässlich des morgigen Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust.
GENF, 14. November 2006 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) bereitet zum 31. Dezember 2006 die letzten Auszahlungen und damit den endgültigen Abschluss ihres deutschen Zwangsarbeiter-Entschädigungsprogramms (GFLCP) vor, das von der deutschen Regierung und der deutschen Industrie finanziert wird.
GENF, 8. Mai 2006 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat die Schlussphase von zwei Programmen erreicht, die eingerichtet wurden, um ehemalige Sklaven- und Zwangsarbeiter sowie andere Opfer des Nazi-Regimes zu entschädigen.
GENF, 4. April 2006 - Zehntausende Roma, die den Holocaust überlebt haben und in Mittel- und Osteuropa leben, sehen einer hoffnungslosen Zukunft entgegen und sind möglicherweise vom Tode bedroht, wenn elementare humanitäre Hilfe ausbleibt, warnte die Internationale Organisation für Migration (IOM) heute. Fast 74.000 ältere und verarmte Roma-Opfer des Holocaust haben von der IOM in den vergangenen vier Jahren Lebensmittel, Kleidung, Brennholz, Kohle und andere Unterstützung erhalten, um ihnen das Überleben zu ermöglichen, insbesondere während der langen und strengen Winter. Inzwischen sind die Gelder für die humanitären und sozialen Hilfsprogramme der IOM zur Unterstützung von Roma, Behinderten, Homosexuellen und Zeugen Jehovas, die Opfer von Nazi-Verfolgung waren, verbraucht und das Programm musste beendet werden.
Mehr als 60 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz fördern
Entschädigung und humanitäre Hilfe auch weiterhin die Versöhnung
GENF/NEW YORK, 27. Januar 2006 - Anlässlich des heutigen Internationalen Holocaust-
Gedenktages gibt die Internationale Organisation für Migration (IOM) bekannt, dass sie im
Rahmen von zwei Entschädigungsprogrammen Zahlungen an mehr als 125 000 HolocaustÜberlebende
und andere Opfer des Nationalsozialismus geleistet hat.
GENF, 30. November 2005 - Als eine der Partnerorganisationen der deutschen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) damit begonnen, Entschädigungszahlungen an Sonderrechtsnachfolger ehemaliger Opfer von Sklaven- und Zwangsarbeit unter dem Nazi-Regime zu leisten.
Bis heute hat die IOM rund 5.000 anspruchsberechtigte Sonderrechtsnachfolger von ungefähr 3.700 inzwischen verstorbenen Opfern bezahlt, deren Anträge auf Entschädigung für Sklaven- und Zwangsarbeit bewilligt worden waren. Bis Ende diesen Jahres werden mehr als 11.600 Sonderrechtsnachfolger von rund 7.500 verstorbenen Opfern eine Leistung erhalten.
GENF, 10. Juni 2005 - Als eine der Partnerorganisationen der deutschen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) soeben die Auszahlungen an mehr als 80.000 überlebende Opfer von Sklaven- und Zwangsarbeit unter dem Nazi-Regime abgeschlossen.
Genf, 8. April 2005 - Die Situation zehntausender Roma, die den Holocaust überlebt haben und in bitterer Armut in Ost- und Mitteleuropa leben, wird sich weiter verschlechtern, wenn elementare humanitäre Hilfe ausbleibt, warnt die Internationale Organisation für Migration (IOM) aus Anlass des heutigen Internationalen Roma-Tags.
GENF, 1. April 2005 - Als eine der Partnerorganisationen der deutschen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) damit begonnen, eine weitere Leistung an 1.320 Antragsteller zu zahlen, die "Sonstige Personenschäden" (Opfer medizinischer Versuche und "Kinderheimfälle", Kategorie 1) unter dem Nazi-Regime erlitten haben.
GENF, 21. Januar 2005 - Infolge einer Neubewertung des finanziellen Bedarfs aller Partnerorganisationen und der zur Verfügung stehenden zusätzlichen Mittel, hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) etwa 47% der insgesamt 318 Millionen Euro erhalten, die mit dem deutschen Zwangsarbeiterentschädigungsfonds erwirtschaftet wurden. Dieser 5 Milliarden Euro Fonds wurde von der deutschen Wirtschaft und der deutschen Regierung für die Entschädigung von Sklaven- und Zwangsarbeitern sowie bestimmter anderer Opfer des Nazi-Regimes bereitgestellt.
GENF, 6. Juli 2004 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) wird etwa 45% der insgesamt 283 Millionen EUR angefallenen Zinsen des 5 Milliarden EUR Fonds erhalten, der von der deutschen Wirtschaft und der deutschen Regierung für die Entschädigung von Sklaven- und Zwangsarbeitern sowie bestimmter anderer Opfer des Nazi-Regimes bereitgestellt wurde.
GENF, 30. März 2004 - Mit der Auszahlung der ersten Entschädigungsrate an weitere 14.000 Opfer des Nazi-Regimes hat die Internationale Organisation für Migration erneut einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung ihres Zwangsarbeiter-Entschädigungsprogramm (GFLCP) passiert.
GENF/SACHSENHAUSEN, 23. März 2004 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat diese Woche mit der Auszahlung von Entschädigungsleistungen an 971 anspruchsberechtigte Überlebende, die entschädigungsrelevante Personenschäden unter dem Nazi-Regime (Kategorie 1) erlitten haben. Im Rahmen des deutschen Zwangsarbeiter-Entschädigungsprogramms der IOM wurden 733 Anträge von Opfern medizinischer Versuche bewilligt; 165 Anträge von Personen, die als Kind von ihren Eltern getrennt und in einem Zwangsarbeiter-Kinderheim untergebracht wurden sowie 73 Anträge von Eltern, deren Kinder in einem solchen Zwangsarbeiter-Kinderheim gestorben sind. Alle Antragsteller/innen erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von je 4.240 EUR (8.300 DEM).
GENF, 23. September 2003 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat bis heute über 250.000 Anträge auf Entschädigung für Sklaven- und Zwangsarbeit unter dem Nazi-Regime entschieden. Damit hat die IOM mehr als 75% der 329.000 eingegangenen Anträge bearbeitet. 63.000 Anträge wurden zur Auszahlung empfohlen und 187.000 mussten abgelehnt werden, weil sie die Leistungsvoraussetzungen des deutschen Stiftungsgesetzes nicht erfüllt haben.
GENF, 28. Januar 2003 - Heute hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) die ersten Entscheidungen der im Rahmen der deutschen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" eingerichteten Kommission für Vermögensschäden bekannt gegeben. Von den 986 individuellen Anträgen, über die von der Kommission entschieden wurde, kamen 320 aus Polen, 119 aus der Tschechischen Republik, 22 aus Israel, 89 aus Deutschland, 33 aus den USA und 403 aus anderen Ländern.
GENF, 5. Dezember 2002 - Heute beginnt die Internationale Organisation für Migration (IOM) Schecks an weitere 10.506 Antragsteller zu verschicken, die Entschädigung für Sklaven- oder Zwangs-arbeit unter dem Nazi-Regime beantragt haben. Die IOM hat inzwischen erste Raten-zahlungen an mehr als 32.000 ehemalige Sklaven- und Zwangsarbeiter geleistet. Somit haben fast 50% der insgesamt schätzungsweise 70.000 entschädigungsberechtigten Antragsteller einen Teil des ihnen zustehenden Gesamtbetrages erhalten. Bisher hat die IOM mehr als 74,6 Millio-nen Euro (145,9 Millionen DEM) an Nazi-Opfer verteilt.
November 2002 - 1. Bis zum Ablauf der Antragsfrist für das deutsche Zwangsarbeiter-Entschädigungsprogramm am 31. Dezember 2001 sind bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM) rund 120.000 Anträge von ehemaligen italienischen Militärinternierten (IMI) eingegangen.
GENF, 13. September 2002 - In seiner Sitzung am 12. September 2002 hat das Kuratorium der deutschen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" dem von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) vorgelegten Antrag auf Erhöhung der ersten Ratenzahlung für Antragsteller der Kategorie Sklavenarbeit zugestimmt. Mit der nächsten, für Mitte November geplanten Auszahlungsrunde wird die IOM den Opfern, die während des Nazi-Regimes in einem Konzentrationslager, einem Ghetto oder einer anderen Haftstätte unter vergleichbaren Bedingungen gefangen gehalten wurden, 75% des Höchstbetrages von DEM 15,000 (EUR 7,669) zahlen.
GENF/PRAG, 1. August 2002 - Im Rahmen ihrer humanitären und sozialen Hilfsprogramme für bedürftige Überlebende des Nazi-Regimes, hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) erste Projekte in der Tschechischen Republik und der Ukraine auf den Weg gebracht. Anlässlich des Projektbeginns sagte der stellvertretende Direktor der IOM-Entschädigungsprogramme, Delbert Field, auf einer Pressekonferenz in Prag: "Durch diese Projekte erhalten die oft marginalisierten Sinti und Roma, die die Nazi-Verfolgung überlebt haben, sowie andere Opfergruppen eine humanitäre Anerkennung."
For information on the HSP Coordinators please click hereGENF, 7. Februar 2002 - Bis Ende der Antragsfrist am 31. Dezember 2001 sind bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM) 14.000 ausgefüllte Antragsformulare sowie mehrere tausend formlose Anträge zum Ausgleich von Vermögensschäden im Rahmen des deutschen Zwangsarbeiter-Entschädigungsprogramms (GFLCP) eingegangen. "Diese Zahl überschreitet bei weitem die anfänglichen Schätzungen", erläutert Dirk De Winter, der Direktor der IOM-Entschädigungsprogramme für Opfer des Nazi-Regimes, und betont, dass es derzeit noch nicht möglich ist, die Zahl der berechtigten Anträge anzugeben.
GENF, 14. Dezember 2001 - Opfer des Nazi-Regimes, die berechtigt sind, Entschädigungszahlungen über die Internationale Organisation für Migration (IOM) zu erhalten, müssen dies innerhalb der nächsten zwei Wochen schriftlich beantragen. Einsendeschluss für die Anträge ist der 31. Dezember 2001. Dirk De Winter, Direktor der IOM-Entschädigungsprogramme, unterstreicht die Einzigartigkeit der aktuell laufenden Programme und fordert die Betroffenen auf, ihre Anträge einzureichen. "Diejenigen, die noch keinen Antrag gestellt haben, müssen sich vor Ablauf des Jahres mit der IOM in Verbindung setzen, um endlich Anerkennung für das erlittene Unrecht zu erhalten", betont De Winter.
BONN, 29. November 2001 - Körperlich und geistig Berhinderte wurden vom Nazi-Regime in besonderem Masse verfolgt und viele Menschen haben aufgrund von Nazi-Unrecht schwerste Gesund-heitsschäden und andere Personenschäden erlitten. In Anerkennung dieser Tatsache sollen über die von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) betreuten Entschädigungs-pro-gramme, die auf dem Schweizer Bankenvergleich und dem Stiftungsgesetz der deutschen Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" basieren, auch Entschädigungszahlungen an diese lange vernachlässigte Opfergruppe geleistet werden.
GENF, 20. November 2001 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) wurde damit beauftragt, im Rahmen zweier Entschädigungsprogramme Zahlungen an Roma-Opfer des Nazi-Regimes zu leisten. Um die Roma-Opfer auf diese letzte Möglichkeit, Entschädigungsleistungen zu erhalten, hinzuweisen, hat die IOM eine neue internationale Informationskampagne für Roma gestartet. Im Verlauf der Kampagne werden Faltblätter in Englisch, Deutsch und Romani verteilt, Radiospots ausgestrahlt und Anzeigen in Roma-Medien geschaltet.
GENF, 2. Juli 2001 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat die Entscheidung des Deutschen Bundestages begrüßt, die allgemeine Antragsfrist für alle Leistungen nach dem deutschen Stiftungsgesetz bis zum 31. Dezember 2001 zu verlängern. Wir sind sehr froh darüber, dass unseren hochbetagten Antragstellern, die in der ganzen Welt verstreut leben, mehr Zeit gegeben wurde, ihren Antrag einzureichen und Nachweise zu beschaffen, um ihrer Ansprüche zu untermauern", betonte Dirk De Winter, der Direktor des Zwangsarbeiterentschädigungsprogramms der IOM.
BERLIN, 31. Mai 2001 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) begrüsst die Erklärung des Deutschen Bundestages vom Mittwochabend, in der es heisst, dass nunmehr ausreichende Rechtssicherheit für deutsche Unternehmen" hergestellt worden ist. Aufgrund der Erklärung des Parlaments kann die deutsche Stiftung jetzt Gelder an alle Partnerorganisationen überweisen und sie damit in die Lage versetzen, mit den Entschädigungszahlungen zu beginnen. "Wir wollen die ersten Auszahlungen noch vor Beginn des Sommers vornehmen", erklärte Dirk de Winter, der Direktor des Zwangsarbeiterentschädigungsprogramms der IOM.
GENF, 15. Mai 2001 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) und die Deutsche Welle (DW) haben eine gemeinsame Informationskampagne über laufende Entschädigungsprogramme für ehemalige Zwangsarbeiter und andere Opfer des Nazi-Regimes gestartet. Wir sind sehr glücklich über die Unterstützung durch die Deutsche Welle und glauben, dass diese Kampagne uns helfen wird, möglichst viele entschädigunsgberechtigte Antragsteller zu erreichen", unterstrich Dirk de Winter, der Direktor des Zwangsarbeiterentschädigungsprogramms der IOM. Alle Opfer sollten ihre Anträge bald bei der IOM einreichen, da die Einsendefrist am 11. August 2001 abläuft", so de Winter.
SYDNEY, 11. April 2001 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat damit begonnen, eingehende Anträge ehemaliger Sklaven- und Zwangsarbeiter in der zentralen Datenbank in Genf zu registrieren, um ihre Bearbeitung zu beschleunigen. Der Generaldirektor der IOM, Brunson McKinley, berichtete, dass bislang 3.281 ehemalige Zwangsarbeiter, die jetzt in Australien oder Neuseeland leben, einen Antrag im Rahmen des deutschen Zwangsarbeiter-Entschädigungsprogramms bei der IOM eingereicht haben. "Wir erwarten, dass weitere 4.000 ehemalige Zwangsarbeiter aus Australien und Neuseeland noch vor dem 11. August 2001 eine Entschädigung beantragen. Das ist der offizielle Einsendeschluss für die Antragsformulare," betonte McKinley.
GENF, 9. März 2001 - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) kann mit den Entschädigungszahlungen für ehemalige Sklaven- und Zwangsarbeiter beginnen, sobald der Bundestag festgestellt hat, dass für deutsche Unternehmen Rechtsfrieden hergestellt wurde. Aber Dirk de Winter, der Direktor des IOM-Zwangsarbeiterentschädigungsprogramms (GFLCP), warnt: Die Entscheidung von US-Bundesrichterin Kram, die noch anhängige Sammelklage gegen deutsche Banken nicht zurückzuweisen, könnte uns weiterhin daran hindern, den bereits hochbetagten Holocaust-Opfern Geld zukommen zu lassen".
IOM
erwartet bis zu 200.000 Entschädigungsanträge ehemaliger Zwangsarbeiter
BERLIN, 24. Januar 2001 - In einem Bericht an das Kuratorium der deutschen Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", erläuterte der Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Brunson McKinley, dass durch die globale Informationskampagne der IOM und die Zusammenarbeit mit den Opferverbänden weltweit die Namen und Adressen von mehr als 160.000 möglichen Antragstellern ermittelt werden konnten. "Es ist offensichtlich, dass wir die geschätzte Zahl von 75.000 Antragstellern weit überschreiten werden und wir rechnen nun mit bis zu 200.000 Anträgen", betonte McKinley. Er fügte hinzu, dass es für die IOM eine "einzigartige Aufgabe" sei, die möglichen Antragsteller in der "restlichen Welt" (für die die IOM zuständig ist) zu ermitteln, ihre Anträge zu bearbeiten und dann die Entschädigungssumme auszuzahlen.
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